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Um 8.15 Uhr morgens am 6.August 1945 wurde eine Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Die Explosion erfolgte in 650 m Höhe über dem Stadtzentrum; die Sprengkraft entsprach etwa 14.000 t TNT. Die genaue Zahl der unmittelbar durch Druck und Hitze Getöteten steht bis heute nicht fest; in Japan wurde anfänglich von bis zu 400.000 Opfern gesprochen, die tatsächliche Zahl könnte bei etwa 130.000 liegen. In den Tagen und Wochen nach der Explosion starben noch Tausende an den Folgen der Verbrennungen und akuten Strahlenschäden.

Drei Tage nach dem Angriff auf Hiroshima wurde am 9. August eine zweite Atombombe auf Nagasaki abgeworfen, die jedoch das Zentrum der Stadt verfehlte. Die Zahl der Opfer war daher mit etwa 70.000 nicht so hoch wie in Hiroshima. Auch in Nagasaki starben die meisten der Opfer durch den Druck der Explosion und durch Verbrennungen, in den folgenden Wochen jedoch noch mehrere Tausend Menschen an akuten Folgen der Bestrahlung.

Hiroshima wurde durch eine Uran-Bombe zerstört. Diese Bombe war nicht getestet worden, da nicht genug hoch angereichertes Uran-235 für mehrere Bomben zur Verfügung stand. Eine Erprobung wurde auch nicht als notwendig angesehen, da die Explosion verhältnismässig einfach durch das Zusammenschießen zweier unterkritischer Uranmengen in einem Stahlrohr bewerkstelligt wurde.